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Mitten in der Lüneburger Heide ist ein Hügel, er nennt sich Wilseder Berg. Als Naturfreund suchte ich schon lange ein Ziel, um in die Lüneburger Heide zu fahren. Bei schönem Wetter bot sich das heute an.

Im Internet fand ich Informationen über den Berg. Er liegt nördlich von Bispingen, westlich von Wilsede und ist 169m hoch. Über Bundesstrassen hat man die 135km in ca. 2h hinter sich. Von Süden kommend, muss man durch den ganzen Ort Niederhaverbeck fahren, um am Ortsausgang einen Parkplatz zu finden. Pferdekutschen warten dort auch auf Besucher. Jedoch wollte ich ja wandern und die langsam aufwachende Natur geniessen.

Der 4,4km lange Weg ist recht gut ausgeschildert. Viele große Natursteine bilden auch heute die Wegweiser. Diese haben bestimmt schon eine Menge Menge erlebt, wovon wir gar nix ahnen.

Nach ca. 1km des Weges, gibt es eine Abbiegung nach links. Der Naturstein an dieser Stelle weist auf ein Fürstengrab hin, dass ich mir auch ansehen will. Dort angekommen ist der große Grabhügel eingezäunt und darf nicht betreten werden. Aber gleich daneben ist ein Holzturm mit Überdachung. Dort kann man die Treppe heraufsteigen, etwas Kraft tanken und den Blick über die Landschaft schweifen lassen. Viel Grün ist noch nicht zu sehen dieser Jahreszeit. Aber es wäre eine gute Gelegenheit mit transportabler Funkausrüstung auf UKW oder Kurzwelle schon hier Kontakt zu Funkfreunden aufzunehmen. Leider vergaß ich mein Handfunkgerät für 2m & 70cm mitzunehmen.

Weiter in nördlicher Richtung zum Wilseder Berg. Bis dahin sind es noch gute 2km. Einige Wege kreuzen unsere Strecke und es münden auch einige Wege ein in unsere Richtung.

Kurz vor dem „Gipfel“ wird die Strecke etwas steiler. Oben angekommen wird man belohnt mit einem wunderschönen Rundumblick, alles frei. Auch funktechnisch geht es bestimmt prima, um aus JO43XE in 169m Höhe Funkkontakt aufzunehmen.

Fußwanderer und Radwanderer sind schon vor mir oben. Familien mit Kindern sind unterwegs zum Berg, teilweise mit Vierbeinern. Oben angekommen trifft man mitten im dem Areal auf einen Vermessungspunkt aus Naturstein. Eine Bronzeplastik darauf erinnert daran, dass C.F.Gauss – das Mathematikgenie – auch schon hier oben war. Allerdings ist das 200Jahre her. Einige Meter daneben zeigt uns ein massiver Steinkompass die Himmelsrichtungen an.

Heute bei der Hochdruckwetterlage wären bestimmt einige Verbindungen über grössere Reichweiten machbar gewesen. Um so schöner ist der Rundumblick in alle Richtungen. Es spornt mich an diese Tour zu wiederholen.

Die Rücktour verlief umso schneller, da ja nun der Weg bekannt ist. Am Aussichtsturm neben dem Fürstengrab musste ich doch noch einmal anhalten und einen Blick in die schöne Natur genießen. Kein Beton, kein Aspalt, einfach Natur pur.

Position: 53,1681 N ; 09,9393W ; JO43XE ; 169m NN

Fahrt von Edemissen über B3 Celle, Bergen A7 Richtung Hamburg L211 Behringen, Niederhaverbeck

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Bilder 1: Es geht los

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Bild 2: An der Kreuzung 

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Bild 3: Richtung Fürstengrab

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Bild 4: Fürstengrabstein

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Bild 5: Aussichtsturm

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Bild 6: Turm innen

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Bild 7: Vor dem Gipfel

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Bild 8: Gauss auf Vermessungsstein

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Bild 9: Gipfelpunkt

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Bild 10: Blick nach Westen

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Bild 11: Abstieg

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Bild 12: Der Gipfelstürmer

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