Am Donnerstag, den. 15. Juni nutzten Ruth Esther - SWL - und ich - Holger DK1FY - den katholischen Feiertag, um einen Ausflug ins Wendland zu unternehmen. Obwohl dieser Tag bei uns in Niedersachsen leider kein Feiertag ist, meine Kunden aber in Österreich zu Hause sind, nahm ich mir diesen Tag kurzerhand frei.

Nach einem circa zweistündigen Badespaß im Solebad in Bad Bevensen fuhren wir mit unserem Campingmobil über Dahlenburg in Richtung Elbe. Von Neu Darchau ging es dann an der Elbuferstraße entlang an einigen urigen Speiselokalen und sehr idyllisch gelegenen Campingplätzen vorbei in Richtung Hitzacker. Die Straße verläuft sehr kurvenreich über Serpentinen mit einigen Steigungen und Gefällen von bis zu 12 % an Drethem vorbei, an dem uns von einem bekannten OM, Bernd DO1DAN, empfohlenen Elbe-Aussichtsturm auf dem "Kniepenberg" kurz vor Tiemesland.

QRV vom Kniepenberg
Wegweiser zum Elbe-Aussichtsturm auf dem Kniepenberg

Von der Elbuferstraße aus nicht zu übersehen, zeigt ein Wegweiser zum besagten "Kniepenberg". Unterhalb des Aussichtsturmes befinden sich zwei Parkplätze mit reichlich Stellplätzen. Vom zweiten Parkplatz sind es dann über ein paar Stufen nur noch wenige Meter zum sehr stabilen Holzaussichtsturm.

QRV vom Kniepenberg
Angekommen am Aussichtsturm

QRV vom Kniepenberg
Bildtafel auf dem Aussichtsturm

QRV vom Kniepenberg
Ausblick vom Aussichtsturm

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Ausblick vom Aussichtsturm

QRV vom Kniepenberg
Ausblick vom Aussichtsturm

QRV vom Kniepenberg
Für Funkbetrieb auf 2 m und 70 cm reicht schon ein Handfunkgerät

Der Kniepenberg hat eine Höhe von 86 m über NN und der Turm hat nochmal eine Höhe von 16 m, so daß man dann oben angekommen, einen wunderschönen,  zur Elbseite herrlichen Ausblick genießen kann. Auf dem Turm bietet eine lange Holzbank Platz für einige Gäste und außerdem ist dort reichlich Platz vorhanden, um Antennen bzw. Masten für Amateurfunkbetrieb zu errichten.

QRV vom Kniepenberg
Ausblick vom Aussichtsturm

QRV vom Kniepenberg

QRV vom Kniepenberg

QRV vom Kniepenberg

Da wir ursprünglich vor hatten, unseren Ausflug am frühen Vormittag anzutreten, wir aber erst am späteren Nachmittag am Kniepenberg eintrafen, zog ich es vor, meine Afu - Aktivitäten ein wenig zu reduzieren. Ich nutzte ausschließlich mein Handfunkgerät der Marke Alinco mit Gummiwendelantenne und konnte aber schon nach kurzer Zeit diverse QSO´s über die verschiedensten Relais im Norden Deutschlands arbeiten. Besonders gute Abstrahlrichtung von dort oben ist das nahe gelegene Mecklenburg Vorpommern und die West - Prignitz in Brandenburg. Aber es ergaben  sich auch einige Kontakte über Relais in NRW und einige Direkt - QSO´s auf der 145,500 MHz (2-m-Anruf-Frequenz) nach Dömitz und Ludwigslust bzw. nach Perleberg. Obgleich die insgesamte Höhe von 102 m über NN nicht hoch genug ist, um über den Höhenzug "Drawehn" mit dem Hohen Mechtin in 142 m Höhe zu kommen, konnte ich insgesamt betrachtet doch eine ganz beachtliche Zahl an QSO´s über größere Reichweiten überbrücken.

Nach unserem Aufenthalt dort am Kniepenberg fuhren wir dann über Hitzacker und Dannenberg wieder retour an den Tankumsee. Ruth Esther und ich können diesen Aussichtsturm in exponierter Lage absolut weiter empfehlen und konnten von diesem Aufenthalt im schönen Wendland im Landkreis Lüchow-Dannenberg wunderschöne Erinnerungen mitnehmen.

Bis zu unserem nächsten Besuch die allerbesten 73 de Ruth Esther und Holger DK1FY vom Tankumsee bei Gifhorn