Nachdem mir schon diverse Funkfreunde von den vergangenen Heeseberg-Fielddays berichtet haben, wollte ich diesen nun auch gerne mal persönlich kennenlernen.

Kurzentschlossen bepackte ich unseren Camper am frühen Nachmittag des 08.07. mit meinem Amateurfunk-Portabel Equipment und ein paar Erfrischungsgetränken für meinen Kühlschrank an Bord. Da an diesem besagten Wochenende auch ein Mikrowellen-Contest stattfand, vergaß ich es auch nicht, meinen 10-m-GFK-Heavy-Duty-Mast und meine Periodic-Log-Antenne mit einzupacken. Nach gut einer Stunde Fahrt über die A39 und A2 bis Helmstedt, fuhr ich dann auf der Landstraße weiter südlich über Schöningen zum Heeseberg, den man übrigens schon von weitem nicht übersehen konnte. Oben angekommen fand ich auf dem doch recht großen Parkplatz reichlich Funkamateure mit ihren Wohnwagen, Kleinbussen und Wohnmobilen, sowie auch einigen Zelte vor. Die örtlichen Temperaturen an diesem Tag waren durch den böigen Wind eher erträglich.

Ich reihte mich also mit meinem Campingbus in der Gruppe der Camper ein und fand ziemlich am Ende des Parkplatzes noch ein Plätzchen. Zunächst einmal ging ich rund und begrüßte nach und nach die dort bereits anwesenden Funkamateure, Amateurfunk-Interessierte und Familienangehörige. Einige bekannte Gesichter waren dabei und ich lernte hier auch noch weitere Funkamateure persönlich kennen, zu denen ich bereits teilweise Funkverbindungen hatte.

Kurzerhand baute ich dann mein Portabel-Equipment einschließlich Campingbestuhlung auf und befestigte meinen 6-m-langen Lambda Halbe Mast an meiner Fahrradgepäckhalterung unseres Campingmobils. Ich stimmte mich zunächst einmal mit den direkt umliegenden Funkamateuren bezüglich der bereits genutzten Kurzwellenbänder ab und entschloss meine Funkaktivitäten auf das 17-m-Band zu beschränken. Da dieses Mal für mich nicht primär der Portabel-Betrieb im Vordergrund stand, sondern mehr die persönliche Kommunikation zu den Fieldday Teilnehmern, bekam ich letzten Endes auch nur eine Handvoll QSO´s ins Log.

Nach gut zwei Stunden auf diesem wirklich sehr schönen Fieldday baute ich so langsam wieder mein mitgebrachtes Equipment zusammen, verabschiedete mich von den Funkamateurinnen und Funkamateuren und trat wieder die Heimreise an den Tankumsee an.

Ich hätte gut und gerne noch ein paar Stunden mehr auf diesem Fieldday verbringen können, aber mich erwarteten am Abend noch weitere Termine.

Fazit für mich: Das war wieder ein sehr schöner Fieldday in lockerer, familiärer Atmosphäre, der schon über mehrere Jahre immer wieder gerne angenommen wird und bei vielen bereits fest im Terminkalender verankert ist.